sleepyrebel: (skeptisch)
 Ich meine, so wirklich nicht.
Ihr habt totaaaaaal interessante Technologie. Ich mein... bei "mir" sind die in der Menschenwelt gerade damit beschäftigt sich mit Schwertern zu durchbohren und ihr habt solche Sachen wie "Internet", "Computer"... diese tragbaren Minicomputer!

Zuhause muss ich völlig umständlich noch Briefe per Hand schreiben und ihr haut mal kurz auf einen... wie war das? Bildschirm? und bekommt sofort eine Antwort und wartet nicht Tagelang drauf.
Die reizende Damen der 1. Division bringen mir gerade alles bei, was ich über diese Zeit wissen muss.
Auch wenn ich mir sehr gut vorstellen kann, dass mein Bruder mich geärgert hat, den Tee mit Sake streckte und ich einen fantasievollen Traum habe.

Und stattdessen Euren Luxus entspannt zu genießen, fangt ihr so seltsame Streits an wie die Taichous bei mir. Wenn ich das richtig erklärt bekommen habe, ist nur noch die 11. Division so kampfeslustig? Bei mir sind alle so drauf, bis auf Yama-ji.


Und an Katen... gehen wir heute noch mal eine Runde durch die Seireitei? Du hast eine so schöne Stimme und erklärst mir alles so ausführlich! ♥ 

sleepyrebel: (wtf)
Ort: Soul Society – Seireitei
02.01.1317


Den Neujahrstag hat er bei seinem Bruder und Schwägerin verbracht. Da sein Bruder einen Einsatz wegen einiger Hollows in der Menschenwelt hatte, begleitet Shunsui seine geliebte Nee-san zum morgendlichen Besuch am Tempel.
Inmitten ihrer Kleidungsschichten und dem sanften Lächeln wirkt sie immerzu zerbrechlich, dachte er sich als er sie zurück zu ihrem Haus brachte.
Er ist dennoch sehr froh, dass sie die unbeholfenen Werbeversuchen seines Bruders annahm und kann kaum die Hochzeit der beiden abwarten.
Shunsui ist auch sehr gespannt, wann er endlich Onkel wird und seine Nichte oder gar Neffen im Arm halten darf.

Das durfte er natürlich niemals öffentlich zugeben!
Nicht in seinem Alter.

Er wusste, dass in der Menschenwelt sein Alter als „
puertia“ oder auch "mittlere Kindheit" bezeichnet wird und seine Eltern ihm das zu gerne vorhalten. Soll er sich doch endlich an der Shin‘ou Academy anmelden, er hätte das Zeug zu einer Führungsposition.

Und dann all die Mittagsschläfchen aufgeben? Niemals!

Während er in Gedanken abschweifte, hörte er auch seiner Nee-san nicht zu. Erst als sie ihn in die Wange kniff wachte er aus seiner Tagträumerei auf und lächelte zurück.
Am Haus angekommen half er ihr die Terrasse hoch und verbrachte den restlichen Neujahrstag mit ihr. Am Morgen des 2. Januars verabschiedete Shunsui sich recht zeitnah, denn er musste noch dem Treffen am Kyouraku-Anwesen mit den Kuchikis teilnehmen.

Gelangweilt schlurft er den Weg hinauf, blieb hier und da stehen um einige Tiere zu beobachten – Zeitschinden war sein liebstes Hobby. „Hätte ich noch einen älteren Bruder, würde mir das erspart bleiben…“ murmelte er einem Reh entgegen und setzte seinen Weg fort.

Urplötzlich schoss ein Schwarm Vögel aus den Baumkronen vor ihm hinaus, fast schon panisch flogen sie in hoher Geschwindigkeit an Shunsui vorbei. Er drehte sich zur Seite, um nicht von den Tieren getroffen zu werden. Aus seinen Augenwinkel erkennt er, dass sich weitere Tiere der Flucht anschließen und Hals über Kopf weg rannten.
Dann hörte er ein tiefes Grollen am Himmel, ein Donnern wie er es lange nicht gehört hatte. Langsam raffte er sich aus seiner gehockten Haltung hoch und starrte zum Himmeln, den Geräuschen folgend. Shunsui traute seinen Augen nicht und wunderte sich, dass sich der Himmel so rasant schwarz verfärben kann.
Als er sich noch über den Farbwechsel wunderte, prasselten Regentropfen auf seinen Kopf hinab. Erst langsam und vereinzelte – dann dicke, schwere Tropfen in kurzen Abständen.

„Verdammt, und ich bin inmitten dieser Baumallee!“, brüllte er dem Unwetter entgegen und fing an den Heimweg entlang zu rennen.

Je schneller er wurde, desto schlimmer wurde das Unwetter. Gelegentlich blieb Shunsui einige Augenblicke stehen, um den Zustand zu beobachten. Auf einmal bewegte er sich nicht weiter und wurde panisch.

Ein Tornado! „Wie---???“

Sein Blick suchte in seiner Umgebung nach einer Möglichkeit sich festzuhalten, unterzustellen, einfach nur Sicherheit. Er entschied sich wieder in die entgegengesetzte Richtung zu rennen, sprintete laut atmend den überschwemmten Weg entlang. Er verlor seine Geta und rannte Barfuß weiter.
Der Tornado holte ihn ohne Mühe ein, als ob er den jungen Shunsui gezielt verfolgen würde.
Bevor er nur einen Hilferuf von sich geben konnte, wurde er von den Windböen erfasst und sein Schrei verhalte im Sturm.

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Kyōraku no Jirō Sōzōsuke Shunsui

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